Kultur 101

5 Momente, die die Evolution von Cannabis in der Animation zeigen

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Ebenso wie im Fernsehen und Kino hat die Darstellung von Cannabis in der Animation im Laufe der Jahrzehnte erheblich an Bedeutung gewonnen und spiegelt die veränderten gesellschaftlichen Ansichten wider. Was zunächst als subtile, codierte Hinweise begann, entwickelte sich zu offenen Diskussionen über Legalisierung, Cannabis-Kultur und sogar zu Befürwortung. Im Folgenden heben wir fünf Beispiele dieser Evolution im Laufe der Zeit hervor.

1. Der ursprüngliche ‘Stoner’-Stereotyp – Shaggy in Scooby-Doo (1969–heute)

Obwohl es nie ausdrücklich bestätigt wurde, ist Scooby-Doos Shaggy Rogers einer der frühesten und bekanntesten stoner-Charaktere in der Animation. Er hat eine permanent entspannte Haltung, einen unstillbaren Appetit (insbesondere auf riesige Sandwiches) und die Tendenz, leicht erschreckt zu sein, aber dann schnell darüber zu vergessen – all dies sind Eigenschaften, die zu Stereotypen für den prototypischen Cannabis-Konsumenten wurden. Diese Eigenschaften wurden auch von subtilen Hinweisen wie seiner langsamen, gezogenen Sprache begleitet, die zu einem Kurzcode für einen “Stoner” wurde. Es sollte beachtet werden, dass Shaggy innerhalb der Show nie ausdrücklich als Konsument genannt wurde.

Obwohl die Show nie direkt auf Cannabis Bezug nahm, wurde Shaggy zu einem Popkultur-Ikon für das Stoner-Stereotyp – einem, das in der Animation bis heute fortbesteht.

2. Grenzen überschreiten – Fritz the Cat (1972)

Ralph Bakshis Fritz the Cat war einer der ersten animierten Filme, der den Konsum von Cannabis offen zeigte. Es war auch einer der ersten animierten Filme, der von der MPAA eine “X”-Bewertung für seinen Inhalt erhielt, der unter anderem den Gebrauch von Drogen, Sex und politischen Rebellion thematisierte.

Die Darstellung von Cannabis im Film spiegelte die realen Hippie-Bewegungen wider und forderte die Art und Weise, wie Animation wahrgenommen wurde, heraus – indem sie bewies, dass sie auch für Erwachsene geeignet sein konnte. Fritz the Cat drängte gegen den damals schwächelnden Hays-Code und demonstrierte das Potenzial der Animation für erwachsene Zuschauer, indem er den Weg für spätere, erwachsenenorientierte animierte Projekte ebnete, um Cannabis offener zu thematisieren.

3. Ein Schwenk zur Satire – South Park und der Krieg gegen Drogen (1997–heute)

Ende der 1990er Jahre war die adulte Animation aufgrund von großen Hits wie South Park zu einem Mainstream-Genre geworden, das einer der ersten Shows war, die sich direkt mit der Cannabis-Politik auseinandersetzte. Episoden wie “Medicinal Fried Chicken” (2010), die den Krieg gegen Drogen und die Übermedikation satirisierten, und “My Future Self n’ Me” (2003), die die Heuchelei der Drogengesetze und die sich ändernden Einstellungen zum Cannabis-Konsum kritisierten.

Die Serie verließ sich nicht nur auf Stoner-Humor – sie kritisierte aktiv Drogengesetze und Fehlinformationen und beeinflusste die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis.

4. Mainstream werden – Trailer Park Boys: The Animated Series (2019–2020) und darüber hinaus

Als 2019 angekommen war, war die Darstellung von Cannabis in der Animation nicht mehr kontrovers. Dies bedeutete, dass Cannabis nun häufig als zentrales Handlungselement für Shows und Episoden verwendet wurde. Zum Beispiel war das Trio aus Ricky, Julian und Bubbles in Trailer Park Boys: The Animated Series lange mit der Cannabis-Kultur assoziiert. Der Übergang von einer Live-Action-Mockumentation zur Animation ermöglichte einfach noch exzessivere Antiken. Dies fiel auch mit einer Zeit zusammen, in der die Legalisierung in Nordamerika ein zentrales Thema war. Diese skurrile Show zeigte gut, wie Animation offensiv Cannabis-Themen ohne Kontroversen aufgreifen konnte.

Diese Normalisierung spiegelt sich auch in anderen Mainstream-animierten Shows wider. Die Simpsons zum Beispiel haben Homer gelegentlich “medizinische Kräuter” konsumieren lassen, während Family Guy Brian beim Cannabis-Konsum zeigt, oft zum Spaß. Sogar American Dad! zeigt Rogers Cannabis-Konsum häufig, manchmal sogar in positivem Licht.

5. Die Normalisierung setzt ein – Die Simpsons (1989–heute)

Während es nicht immer ein zentrales Handlungselement ist, ist die Normalisierung von Cannabis nirgendwo offensichtlicher als in wiederholten Auftritten in, möglicherweise, der berühmtesten Cartoon aller Zeiten – Die Simpsons.

Zum Beispiel zeigt Homers Konsum von “medizinischen Kräutern”, wie Mainstream-Animation den Konsum von Cannabis beiläufig darstellen kann, was die wachsende Akzeptanz in der Gesellschaft widerspiegelt. Dies steht im Gegensatz zu früheren, codierteren oder stereotypen Darstellungen und unterstreicht die Evolution der Cannabis-Darstellung in der Animation.

Letzte Gedanken

Von versteckten Hinweisen in Scooby-Doo bis hin zu Mainstream-Komödien wie Trailer Park Boys: The Animated Series und dem beiläufigen Konsum in Tuca & Bertie hat die Darstellung von Cannabis in der Animation sich im Laufe der Zeit parallel zur gesellschaftlichen Akzeptanz entwickelt. Obwohl übertriebene Beispiele immer noch existieren, ist das, was einst ein tabuisiertes Thema war, nun oft mit mehr Subtilität, Humor und sogar Befürwortung dargestellt. Wenn die gesellschaftlichen Ansichten weiterhin evolvieren, wird die Animation zweifellos weiterhin die Diskussion um Cannabis widerspiegeln und mitgestalten.

Patricia ist eine tanzbegeisterte, tierverrückte Person mit einer Leidenschaft dafür, das Wort über die erstaunlichen Vorteile von CBD zu verbreiten. Wenn sie nicht gerade zu ihren Lieblingstönen tanzt, kann man sie dabei finden, alle Möglichkeiten zu recherchieren, wie CBD unser Leben verbessern kann.