Gesundheit & Wellness

Schweiz startet bahnbrechende Cannabis-Pilotstudien mit Vigia AG als offiziellem Partner

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ZÜRICH, Schweiz – Die Schweiz macht bedeutende Fortschritte bei der Legalisierung und Regulierung von Cannabis mit dem Beginn von bahnbrechenden Pilotstudien. Die zweite Pilotstudie, die am 22. August begann, ermöglicht es Teilnehmern in Zürich, kontrollierte Cannabis-Produkte von bestimmten Apotheken zu kaufen, was einen bedeutenden Schritt nach vorne bei der Erforschung der Auswirkungen von regulierten Cannabis-Verkäufen auf den Konsum und die öffentliche Gesundheit darstellt.

Die ambitionierte dreijährige Studie zielt darauf ab, umfassende Einblicke in die Auswirkungen des regulierten Verkaufs von Cannabis-Produkten auf die Konsumgewohnheiten und das allgemeine Wohlbefinden der Teilnehmer zu liefern.

Das Schweizer Unternehmen Vigia AG, das als offizieller Partner für die Pilotstudien von der Federal Office of Public Health (FOPH) ausgewählt wurde, führt den Weg in dieser bahnbrechenden Initiative. Vigia AG, bekannt für seine Track-and-Trace-Software für den Anbau, die Herstellung und den Vertrieb von Cannabis, hat in Zusammenarbeit mit der FOPH das innovative Cannabis-Dispensary-System (CDS) entwickelt. Dieses System ermöglicht die präzise Dokumentation der Abgabe von Cannabis-Produkten, gewährleistet die vollständige Rückverfolgbarkeit und dient als Grundlage für robuste wissenschaftliche Forschung.

Die durch das CDS gesammelten Daten ermöglichen auch transparente Berichte an das Internationale Narcotics Control Board der Vereinten Nationen, was die Rechenschaftspflicht und die Einhaltung internationaler Standards fördert.

Das ZüriCan-Projekt, das derzeit in Zürich durchgeführt wird, ist das bedeutendste Vorhaben für Vigia AG bislang. Mit über 2.100 Teilnehmern und 21 autorisierten Apotheken, einschließlich Apotheken, sozialen Clubs und einem speziellen Drogeninformationszentrum, stellt ZüriCan einen wesentlichen Meilenstein in der Cannabis-Regulierung der Schweiz dar. Jede Apotheke ist berechtigt, zwischen 50 und 150 Teilnehmern zu dienen.

Ein herausragendes Merkmal des Projekts ist seine benutzerdefinierte Schnittstelle, die Vigia AGs Software mit Forschungsdatenbanken verbindet und die spezifischen Anforderungen der Stakeholder erfüllt.

Pia Meyer, Product Manager bei Vigia AG, kommentierte: “Dieses Projekt spiegelt unser Engagement wider, die maximale Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten, während wir Transparenz auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette, vom Anbau bis zum Vertrieb, fördern. Wir zielen darauf ab, sicherzustellen, dass Verbraucher Zugang zu sicheren, hochwertigen Produkten haben, die den strengen Standards der FOPH entsprechen.”

Ein wichtiger Schwerpunkt der ZüriCan-Studie ist die Analyse der Gesundheitsergebnisse von Cannabis-Verbrauchern unter verschiedenen regulierten Versorgungsmodellen. Das Personal an diesen Versorgungspunkten wird mit den Teilnehmern auf persönlicher Ebene interagieren und maßgeschneiderte Ratschläge zu den Cannabis-Konsumgewohnheiten geben.

Bemerkenswerterweise umfasst ZüriCan soziale Clubs, was die ersten Non-Profit-Vereine in Europa sind, in denen Mitglieder das Recht haben, Cannabis zu kaufen und kollektiv zu konsumieren.

Beide an der Studie beteiligten Anbauunternehmen nutzen die Cannavigia Compliance Suite, um eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette zu gewährleisten und eine verbesserte Produktqualität, Schadensreduzierung und Verbrauchersicherheit anzustreben.

Die Partnerschaft zwischen Vigia AG und der Schweizer Regierung ist einzigartig und kombiniert das Cannabis-Dispensary-System (CDS) und die Cannavigia Cannabis Compliance Software Suite, um den Anbau, die Lieferkette und den Verkauf zu überwachen. Dies gewährleistet die Qualität von Cannabis-Produkten und schützt vor unbefugten Käufen, einschließlich Validierungsmerkmalen, die von der lokalen Strafverfolgung in verschiedenen Kantonen verwendet werden.

Diese gemeinsame Anstrengung fördert den Verbraucherschutz, insbesondere für Minderjährige, und etabliert eine transparente und rückverfolgbare Lieferkette, die mit möglichen zukünftigen Legalisierungsbemühungen übereinstimmt. Die Teilnehmerdaten werden pseudonymisiert gespeichert, um den Datenschutz zu gewährleisten.

Philipp Hagenbach, COO und Mitgründer von Vigia AG, äußerte sich begeistert über das Projekt und sagte: “Unsere Software stellt sicher, dass Teilnehmer und Stakeholder den Qualitäts- und Rechtsanforderungen der FOPH während der Durchführung der Pilotstudien entsprechen. Sie ermöglicht die Erfassung aller notwendigen Daten für die Forschung der Studie und gibt dem Regulator das Instrument, um die Überwachungsanforderungen gemäß internationalen Standards zu erfüllen. Wir sind stolz, Teil der regulatorischen Änderungen zu sein, die derzeit stattfinden, und arbeiten eng mit allen beteiligten Stakeholdern zusammen.”

Das ZüriCan-Projekt ist darauf vorbereitet, wertvolle Daten zu liefern, die zu informierten Entscheidungen über verantwortungsvolle Cannabis-Politiken in der Schweiz und darüber hinaus beitragen werden.

Lydia K. (Bsc. RN) ist eine Cannabis-Autorin, was, wenn man bedenkt, wo man dies liest, vollkommen Sinn ergibt. Derzeit ist sie eine regelmäßige Autorin für Mace Media. In der Vergangenheit hat sie für MyBud, RX Leaf & Dine Magazine (Kanada), CBDShopy (UK) und Cannavalate & Pharmadiol (Australien) geschrieben. Sie ist am besten bekannt für das Schreiben epischer Nachrichtenartikel und medizinischer Beiträge. Gelegentlich weicht sie von Nachrichten und Wissenschaft ab und erstellt humorvolle Artikel. Und das genießt sie! Sie genießt auch Eiscreme, wie es alle vernünftigen Menschen tun sollten.