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Senator Ron Wyden schlägt Gesetzgebung vor, um die Hanfindustrie zu regulieren und Minderjährige zu schützen

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Der US-Senator Ron Wyden (D-Ore) hat den Cannabinoid Safety and Regulation Act (CSRA) eingebracht, der darauf abzielt, bundesweite Vorschriften für die Hanf-Industrie zu etablieren und zu verhindern, dass hanfderivaten Produkte Minderjährige erreichen. In Abwesenheit einer Aufsicht nach dem Farm Bill von 2018, der Hanf legalisierte, sind “hanfderivierte Cannabinoid-Produkte in den nationalen Märkten geflutet” mit unterschiedlichen Sicherheits- und Qualitätsstandards, so der Gesetzesentwurf. Viele dieser Produkte sind “ungetestet, falsch beschriftet, enthalten gefährliche Chemikalien und werden Kindern vermarktet.” Der CSRA zielt darauf ab, diese Bedenken durch die Festlegung strenger Standards für die Herstellung, Tests und Beschriftung sowie durch die Einführung einer bundesweiten Altersgrenze von 21 Jahren für den Kauf dieser Produkte zu adressieren.

Wichtige Punkte des Cannabinoid Safety and Regulation Act

Der vorgeschlagene Gesetzesentwurf führt mehrere wichtige Maßnahmen ein, die den Verbraucherschutz priorisieren und einen konsistenten regulatorischen Rahmen über die Staaten hinweg bieten. Dazu gehören:

  • Bundesweite Altersgrenze und Marketing-Einschränkungen: Der CSRA legt eine bundesweite Altersgrenze von 21 Jahren für den Kauf hanfderivater Cannabinoid-Produkte fest. Um Minderjährige weiter zu schützen, verbietet der Gesetzesentwurf die Verwendung von Aromen, Verpackungen oder Beschriftungen, die Kinder ansprechen könnten, wie z.B. “Cartoons, anthropomorphe Figuren und Süßigkeiten- oder Snack-Formen.” Diese Bestimmung zielt darauf ab, Marketing-Praktiken zu verhindern, die junge Verbraucher anziehen.
  • Herstellungs- und Teststandards: Der Gesetzesentwurf verlangt, dass alle Hersteller hanfderivater Cannabinoid-Produkte, einschließlich Lebensmitteln, Getränken, topischen Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln, sich bei der FDA registrieren lassen. Diese Produkte müssen strengen Tests auf Kontaminanten unterzogen werden und müssen “Herstellungs- und Testanforderungen erfüllen, um die Sicherheit aller Produkte zu gewährleisten.” Der Gesetzesentwurf betont, dass dieser regulatorische Rahmen unerlässlich ist, um unsichere Produkte von Verbrauchern fernzuhalten.
  • Verbot von synthetischen Cannabinoiden: Der CSRA verbietet ausdrücklich synthetische Cannabinoide vom Markt. Diese Maßnahme soll Produkte eliminieren, die mit unerwünschten Gesundheitseffekten in Verbindung gebracht wurden und ein höheres Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.
  • Beschriftungsanforderungen: Der Gesetzesentwurf verlangt klare und genaue Beschriftung aller hanfderivaten Cannabinoid-Produkte. Die Beschriftungen müssen die Potenz und möglichen Risiken des Konsums sowie eine Erklärung enthalten, dass das Produkt nicht von der FDA überprüft oder genehmigt wurde. Laut dem Gesetzesentwurf sollen diese Bestimmungen “Wahrheitsbeschriftungsanforderungen” bieten, die es Verbrauchern ermöglichen, informierte Entscheidungen über die Produkte zu treffen, die sie kaufen.
  • Flexibilität der Staaten bei der Regulierung und Besteuerung: Während der CSRA einen Grundstandard für bundesweite Vorschriften setzt, verhindert er nicht, dass Staaten hanfderivierte Cannabinoid-Produkte weiter regulieren oder besteuern. Der Gesetzesentwurf erkennt an, “Viele Staaten haben regulatorische oder gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um hanfderivierte Cannabinoid-Produkte zu verbieten oder zu regulieren; diese Gesetzgebung respektiert die Rechte der Staaten, dies zu tun.” Diese Flexibilität soll es den Staaten ermöglichen, spezifische lokale Bedenken anzusprechen, während sie gleichzeitig einen konsistenten nationalen Standard für Sicherheit und Qualität aufrechterhalten.
  • Öffentliche Sicherheit und Forschungsinitiativen: Der Gesetzesentwurf enthält eine Finanzierung von 125 Millionen Dollar für ein Programm zur Verhinderung des Cannabiskonsums Minderjähriger und ein Programm von 200 Millionen Dollar zur Verhinderung von Cannabiskonsum am Steuer. Er unterstützt auch Forschungen zur Entwicklung von Standards für Cannabiskonsum und einer möglichen “Cannabiskonsum-Atemtest”, um Bedenken hinsichtlich des Fahrens unter Cannabikeinfluss zu adressieren.
  • Rückrufbefugnis und Importstandards: Die FDA wird die Befugnis haben, Produkte zurückzurufen, wenn dies notwendig ist, um die öffentliche Gesundheit zu schützen. Darüber hinaus müssen alle importierten Cannabinoid-Produkte die gleichen Standards erfüllen wie die inländisch hergestellten Produkte.

Der Cannabinoid Safety and Regulation Act zielt darauf ab, eine umfassende regulatorische Struktur für hanfderivierte Produkte zu etablieren, die Sicherheitsbedenken adressiert, während sie gleichzeitig Anpassungen auf staatlicher Ebene ermöglicht. Wenn der Gesetzesentwurf voranschreitet, wird er zusammen mit laufenden Debatten über Verbraucherschutz, Branchenstandards und die angemessene Balance zwischen staatlichen und bundesweiten regulatorischen Rollen im sich entwickelnden Hanfmarkt berücksichtigt.

Sarah Schwefel ist eine Journalistin, Forschungsanalystin, Sprecherin und Patientenvertreterin. Nachdem sie für den Zugang zu Cannabis für ihre eigene Gesundheit umgezogen war, wurde sie in die Cannabis- und Hanfindustrie hineingezogen, um sich selbst und anderen Patienten besser helfen zu können. Im Jahr 2020 wurde sie in Endocannabinoid-Medizin-Studien von der American Journal of Endocannabinoid Medicine zertifiziert. Sarah nutzt ihre Expertise, um durch ihre Schriften auf verschiedenen Themen, einschließlich Gesetzgebung und den Vorteilen der Pflanzenmedizin, zu bilden und zu vertreten.