Branchennachrichten

Umfrage deckt Verbraucherbedenken auf: Potenzielle Auswirkungen der Umschreibung von Cannabis

mm
MyCannabis.com zu deinen bevorzugten Quellen auf Google hinzufügen

Etwa ein Drittel der Marihuana-Verbraucher wird wahrscheinlich auf den illegalen Markt zurückkehren, wenn Cannabis umschrieben wird und nur noch über ein von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassenes Rezeptmedikament legal erhältlich ist, zeigt eine kürzlich von Nugg MD durchgeführte Umfrage. Die laufende administrative Überprüfung der Cannabis-Scheduling durch Bundesbehörden hat unter Verbrauchern Bedenken hinsichtlich einer möglichen Regierungsüberwachung nach der Umschreibung geweckt. Trotz der Empfehlung des US-Gesundheitsministeriums (HHS), Cannabis von Liste I in Liste III des Controlled Substances Act zu verschieben, bleibt der FDA-Zulassungsprozess für Medikamente separate, wobei botanische Produkte normalerweise nicht als Rezeptmedikamente zugelassen sind.

Während Branchenbeobachter erwarten, dass die Bundesregierung den staatlichen Cannabis-Märkten nach der Umschreibung keine Einmischung mehr erlaubt, bestehen Bedenken unter Befürwortern und Verbrauchern, dass die Dominanz der Pharmaindustrie die staatlich lizenzierten Unternehmen stören könnte. Die Umfrage von Nugg MD unterstreicht diese Besorgnis und zeigt, dass 32 Prozent der Befragten den illegalen Markt bevorzugen würden, wenn ihre einzige legale Option der Kauf von Cannabis in einer Apotheke mit Rezept wäre. Deb Tharp, Leiterin der Rechts- und Politikforschung bei NuggMD.com, betont die Notwendigkeit von gesetzgeberischen Maßnahmen, um die bestehenden staatlichen Märkte zu erhalten, und weist darauf hin, dass die Überweisung von über 10 Millionen Menschen in einen unregulierten Markt zu Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Schwarzmarkt-Cannabis führen könnte.

Die Umfrage ging auch auf umfassendere Verbraucherpräferenzen ein, wobei 77 Prozent eine Präferenz für “traditionelle botanische Produkte” gegenüber FDA-zugelassenem Cannabis ausdrückten. Insgesamt befürworteten 85 Prozent der Teilnehmer die Umschreibung von Marihuana, und 69 Prozent bevorzugten eine Marihuana-Industrie, die in verschiedenen staatlichen Märkten tätig ist, anstatt einen zentralisierten nationalen Markt zu haben. Tharp betont die klare Botschaft der Umfrage, dass Verbraucher eine Einmischung der FDA oder der Pharmaindustrie ablehnen und fordert die Politiker auf, die staatlichen Cannabis-Märkte zu erhalten und den regulierten Einzelhändlern zu ermöglichen, den Verbraucherbedarf ohne unangemessene FDA-Konformitätsbeschränkungen zu decken. Darüber hinaus fand die Umfrage heraus, dass die Umschreibung von Cannabis in Liste III die Industrie von der 280E-Steuerbestimmung befreien würde, wobei 70 Prozent der Befragten vertrauen, dass Cannabis-Unternehmen die Steuereinsparungen an die Verbraucher weitergeben. Die Nugg MD-Umfrage, an der 795 Cannabis-Verbraucher teilnahmen, wurde vom 11. bis 18. Dezember durch Telemedizin-Interviews durchgeführt.

Melanie ist eine Autorin der Cannabis-Industrie mit einer Leidenschaft für die Aufklärung des Publikums über die Vorteile und Fortschritte von Cannabis. Sie liebt es, Inhalte zu erstellen, die bei den Lesern Anklang finden und sinnvolle Gespräche anregen.