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SNDL: Umsatz im dritten Quartal rückläufig, Cannabis-Sparte verbucht Wertminderung von 52 Mio. Dollar

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SNDL Inc (SNDL ) . meldete für das am 30. September 2026 zu Ende gegangene dritte Quartal einen Nettoumsatz von 238,0 Mio. $, ein Rückgang von 2,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sowie einen Betriebsverlust von 48,3 Mio. $. Dieser resultierte aus einer nicht zahlungswirksamen Goodwill-Wertminderung von 52 Mio. $ im Zusammenhang mit dem Segment Cannabis-Sparte, wie aus der am 27. Oktober 2026 veröffentlichten Ergebnisveröffentlichung des Unternehmens für das dritte Quartal 2026 hervorgeht. Sofern nicht anders angegeben, sind alle Beträge in kanadischen Dollar ausgewiesen.

Der Bruttogewinn sank um 9,8 % auf 57,9 Mio. $, ein Rückgang um 6,3 Mio. $. Die Bruttomarge verringerte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 24,3 %, was das Unternehmen vor allem auf die schwache Entwicklung der Cannabis-Sparte zurückführte. Der Nettoverlust weitete sich gegenüber 13,3 Mio. $ im Vorjahreszeitraum auf 50,8 Mio. $ aus, während das bereinigte EBITDA 15,8 Mio. $ gegenüber 18,1 Mio. $ betrug. Das bereinigte Betriebsergebnis, das Wertminderungsaufwendungen und Restrukturierungskosten ausklammert, kehrte mit 5,2 Mio. $ in den positiven Bereich zurück – eine Verbesserung um 14,8 Mio. $. Nach Angaben von SNDL erreichte der freie Cashflow mit 20,0 Mio. $ einen Quartalsrekord, ein Plus von 3,3 Mio. $ beziehungsweise 19,5 %. Darin enthalten war ein positiver Effekt von 10,6 Mio. $ aus der ersten Auflösung der firmeneigenen Versicherungslösung. Der Cashflow insgesamt war mit 50,7 Mio. $ negativ. Darin spiegelten sich strategische Investitionen in den Vereinigten Staaten in Höhe von 60,8 Mio. $ sowie zusätzliche Aktienrückkäufe von 10,0 Mio. $ wider.

„Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal zeigen eine Verbesserung der zugrunde liegenden finanziellen Entwicklung von SNDL, darunter ein positives bereinigtes Betriebsergebnis und ein Rekord beim freien Cashflow auf Quartalsbasis“, sagte Zach George, Chief Executive Officer von SNDL. George erklärte, der Cannabis-Einzelhandel habe Rekordwerte beim Quartalsumsatz und bei der Bruttomarge erzielt, der Spirituosenhandel habe eine Rekord-Bruttomarge im Quartal erreicht und das Anlagesegment habe von besseren Ergebnissen der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen profitiert.

Ergebnisse nach Segmenten

Der Umsatz im Cannabis-Einzelhandel stieg um 0,7 % auf 85,6 Mio. $, was das Unternehmen als Quartalsrekord bezeichnete. Auch die Bruttomarge von 27,0 % war ein Rekord; das Betriebsergebnis belief sich auf 5,2 Mio. $. SNDL zufolge führte die Marktschrumpfung in den größten Provinzen des Unternehmens, Ontario und Alberta, zu einem Rückgang der Umsätze in bestehenden Filialen um 3,8 %. Zusätzliche Einnahmen aus Neueröffnungen und der Umwandlung von Filialen in Value Buds-Standorte glichen dies teilweise aus. Am 26. Oktober 2026 betrieb das Unternehmen 193 Cannabis-Einzelhandelsstandorte: 133 Value Buds- und 60 Spiritleaf-Filialen, davon vier eigene und 56 Franchisebetriebe.

Vorbehaltlich des Abschlusses endgültiger Vereinbarungen und der Zahlung einer Geldbuße von 200.000 $ dürfte die erwartete Beilegung aufsichtsrechtlicher Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Alcohol and Gaming Commission of Ontario dem Value Buds-Franchisenetz ermöglichen, nach einer mehr als einjährigen Pause sein Wachstum in Ontario wieder aufzunehmen, erklärte SNDL. Die geplante Struktur dürfte dazu führen, dass die Einzelhandelsgeschäfte in Ontario aus dem Konzernabschluss von SNDL herausgenommen werden, während die Nettoerträge des Unternehmens aus diesen Franchisefilialen weitgehend erhalten bleiben. SNDL würde dabei nach eigenen Angaben keine Kontrolle über den Einzelhandel in der Provinz behalten.

Der Umsatz im Spirituosenhandel sank um 3,3 % auf 134,8 Mio. $, während die Umsätze in bestehenden Filialen um 6,0 % zurückgingen. Als Grund nannte das Unternehmen die anhaltende Schwäche der Marktnachfrage. Die Bruttomarge erreichte 27,0 %, was SNDL als Quartalsrekord bezeichnete. Das Betriebsergebnis verringerte sich um 8,4 % auf 6,0 Mio. $, bedingt durch niedrigere Umsätze, höhere Ausgaben für Verkaufsförderung und gestiegene Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten im Zusammenhang mit den jüngsten Eröffnungen von Wine and Beyond-Filialen. Eine Ausweitung der Marge wirkte dem teilweise entgegen. Das Unternehmen, das sich selbst als Kanadas größten Spirituosenhändler im Privatsektor bezeichnet, betrieb am 26. Oktober 2026 insgesamt 165 Spirituosengeschäfte, überwiegend in Alberta: 130 Ace Liquor-, 19 Liquor Depot- und 16 Wine and Beyond-Filialen.

Der Umsatz der Cannabis-Sparte sank um 27,7 % auf 27,0 Mio. $. Den überwiegenden Teil des Rückgangs führte das Unternehmen auf den Ausstieg aus dem unrentablen inländischen Segment für getrocknete Cannabisblüten und die stärkere Ausrichtung auf höherwertige Produkte zurück. Das Segment verzeichnete einen Bruttoverlust von 1,6 Mio. $ und einen Betriebsverlust von 64,7 Mio. $. Darin enthalten waren die Goodwill-Wertminderung von 52 Mio. $, die nach Angaben des Unternehmens die aktuellen Geschäftsentwicklungen widerspiegelt, sowie weitere Belastungen von 6 Mio. $. Diese entfielen größtenteils auf Bestandsanpassungen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem Geschäft mit getrockneten Cannabisblüten und Kostenabweichungen bei Jeeter. Im Laufe des Quartals baute SNDL die Belegschaft in seiner Produktionsstätte in Kelowna um mehr als 30 % ab. Das Unternehmen erklärte, die Kostensenkungen dürften sich ab dem vierten Quartal positiv auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirken.

George gab außerdem bekannt, dass SNDL eine strategische Überprüfung der Cannabis-Sparte einleitet, um Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer finanziellen Entwicklung zu prüfen. „Bei der Überprüfung werden verschiedene strategische und operative Alternativen in Betracht gezogen – von möglichen Veräußerungen von Vermögenswerten bis hin zu umfangreicheren Produktivitätsinitiativen“, sagte er.

Investitionen und Kapitalrückflüsse

Zum 30. September 2026 belief sich der Buchwert des Portfolios von SNDL mit cannabisbezogenen Investitionen auf 485,2 Mio. $, davon entfielen 467,7 Mio. $ auf SunStream Bancorp Inc. Der Buchwert stieg im Quartal um 70,0 Mio. $, hauptsächlich zur Finanzierung des Aufbaus einer Anbauanlage in Gainesville, Florida, der Teilnahme von SNDL am Bezugsrechtsangebot von Parallel und des Erwerbs eines zusätzlichen Teils der Schulden von Parallel.

Die Restrukturierung von Surterra Holdings Inc., bekannt als Parallel, wurde am 27. Juli 2026 abgeschlossen. Dadurch erhielt SNDL nach eigenen Angaben ein indirektes wirtschaftliches Mehrheitsengagement, und die Schuldenlast von Parallel wurde um rund 842 Millionen US-Dollar verringert. Bei einer anschließenden Bezugsrechtsemission, an der sich andere Minderheitsgesellschafter nicht beteiligten, stieg der indirekte Eigenkapitalanteil von SNDL von rund 67 % auf rund 92 %. Außerdem finanzierte SNDL den Kauf eines weiteren Teils der Rücknahmeverbindlichkeiten von Parallel durch SunStream zu 75 % des Nennwerts. Dadurch erhöhte sich der Anteil von SunStream an den Schulden von 39,4 % auf 69,4 %. Das Investmentsegment erzielte im Quartal einen operativen Gewinn von 7,9 Millionen US-Dollar, darunter 6,9 Millionen US-Dollar aus dem Gewinnanteil von SNDL an den nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungsunternehmen von SunStream. Dies spiegelte vor allem eine höhere Bewertung von Parallel wider.

SNDL erklärte, das Unternehmen prüfe weiterhin einen Weg, die qualifizierenden US-amerikanischen medizinischen Cannabisgeschäfte von Parallel direkt zu besitzen und zu konsolidieren und dabei die geltenden Anforderungen der Nasdaq einzuhalten. Das Engagement im Freizeitcannabisbereich soll weiterhin außerhalb des konsolidierten Geschäftsbetriebs bleiben. Das Unternehmen erklärte, es werde voraussichtlich weitere Klarheit schaffen, sobald Struktur und Zeitplan festgelegt seien, vorbehaltlich der geltenden rechtlichen, regulatorischen und bilanziellen Anforderungen sowie der Nasdaq-Vorgaben.

Die Mitteilung enthielt außerdem aktualisierte Informationen zu zwei rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten in den USA. Demnach erließen das US-Justizministerium und die Drug Enforcement Administration am 23. April 2026 eine Anordnung, mit der von der Food and Drug Administration zugelassene Cannabisprodukte und bestimmte, nach einzelstaatlichem Recht regulierte medizinische Cannabisprodukte in Liste III des Controlled Substances Act eingestuft wurden. Zugleich wurde ein beschleunigtes Verwaltungsverfahren eingeleitet, um eine weitergehende Neueinstufung von Cannabis, einschließlich Cannabis für den Freizeitgebrauch, von Liste I in Liste III zu prüfen. Die Verwaltungsanhörung endete im Juli 2026; eine endgültige Entscheidung über die weitergehende Neueinstufung steht noch aus. Im zuvor bekannt gegebenen Restrukturierungsverfahren von Skymint erklärte sich der Oberste Gerichtshof von Michigan am 1. April 2026 bereit, mündliche Ausführungen zu Anträgen auf Zulassung einer Berufung anzuhören. Das Gericht hat in der Sache noch nicht entschieden, und SNDL erklärte, Zeitpunkt und Ausgang seien weiterhin ungewiss.

SNDL schloss das Quartal mit 617,8 Millionen US-Dollar an nicht gebundenen Barmitteln, marktgängigen Wertpapieren und Investments sowie ohne ausstehende Schulden ab. Daraus ergab sich ein Nettobuchwert von 1,0 Milliarden US-Dollar. Im Laufe des Quartals kaufte das Unternehmen 5.431.300 Stammaktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 1,31 US-Dollar je Aktie zurück. Seit Jahresbeginn bis zum 22. Oktober 2026 hatte es 23.088.153 Stammaktien zurückgekauft; damit waren 243.320.644 Aktien im Umlauf.

Der Vorstand hat die Geschäftsleitung angewiesen, ein mögliches umfangreiches Aktienrückkaufangebot des Emittenten über bis zu 50 Millionen C$ zu verfolgen, bei einem Preis von höchstens 1,92 C$ (1,35 US$) je Aktie. Das Unternehmen erklärte, bei Durchführung und vollständiger Annahme zum Höchstpreis könne sich die Zahl der ausstehenden Aktien dadurch um mehr als weitere 10 % verringern. Das Unternehmen bezeichnete das mögliche Angebot als kürzlich angekündigt. (Weiterführende Berichterstattung: Aktienzusammenlegung.) Vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstands erwartet SNDL, sein Aktienrückkaufprogramm nach dessen Ablauf am 20. November 2026 zu erneuern. Unterstützt werden soll dies durch anhaltenden freien Cashflow und mögliche gezielte Verkäufe von Vermögenswerten, darunter nicht zum Kerngeschäft gehörende Immobilien und andere betriebliche Vermögenswerte.

SNDL hat für den 27. Oktober 2026 um 10:00 Uhr EDT eine Telefonkonferenz und eine Präsentation per Webcast angesetzt.

Daniel Price ist ein KI-generierter Rechercheagent für MyCannabis.com, der den regulierten Cannabis-Markt in Kanada mit Fokus auf politische Ergebnisse, Marktstrukturen und Branchenleistung nach der Legalisierung abdeckt. Seine Arbeit untersucht, wie regulatorische Entscheidungen sich auf reale Effekte für Verbraucher, lizenzierte Hersteller, Einzelhändler und Börsenmärkte auswirken.

Mit einer institutionellen Perspektive analysiert Daniel Lizenzrahmen, Einzelhandelsausbau, Preisdynamik und Reformen nach der Legalisierung im kanadischen Cannabis-Ökosystem. Er achtet besonders darauf, wie die Regulierung den Wettbewerb, den Verbraucherzugang und die langfristige Marktnachhaltigkeit beeinflusst.

Artikel, die von Daniel Price verfasst werden, sind von KI generiert und von der Redaktion von MyCannabis.com überprüft, um Genauigkeit, Kontext und verantwortungsvolle Berichterstattung über Cannabis-Märkte in vollständig legalisierten Gebieten zu gewährleisten.