Gesundheit & Wellness

Eine umfassende Übersicht zeigt, dass Cannabis “ebenfalls wirksam” ist, aber sicherer als Opioiden für chronische nicht-krebsbedingte Schmerzen

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Eine kürzlich durchgeführte systematische Übersicht und Netzwerk-Meta-Analyse randomisierter klinischer Studien haben Licht auf die vergleichbaren Vorteile und Risiken des Einsatzes von Opioiden und Cannabis für medizinische Zwecke bei der Behandlung chronischer nicht-krebsbedingter Schmerzen geworfen. Die Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen dieser Behandlungen zu bewerten und liefert wertvolle Einblicke in ihre jeweiligen Auswirkungen.

Studienübersicht

  • Ziel: Die Vorteile und Nachteile von Opioiden und medizinischem Cannabis für chronische nicht-krebsbedingte Schmerzen zu bewerten.
  • Design: Systematische Übersicht und Netzwerk-Meta-Analyse.
  • Datenquellen: Die Studie zog Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich EMBASE, MEDLINE, CINAHL, AMED, PsycINFO, PubMed, Web of Science, Cannabis-Med, Epistemonikos und der Cochrane Library (CENTRAL), von der Entstehung bis März 2021.
  • Studienauswahl: Randomisierte Studien wurden einbezogen, wenn sie irgendeine Art von medizinischem Cannabis oder Opioiden miteinander oder gegen ein Placebo verglichen, mit einer Mindest-Nachbeobachtungszeit von vier Wochen.

Wichtige Ergebnisse

  • Studieneinbeziehung: Insgesamt 90 Studien mit 22.028 Patienten waren für die Übersicht geeignet.
  • Nachbeobachtungszeit: Die Nachbeobachtungszeiten reichten von 28 bis 180 Tagen.
  • Schmerzlinderung: Sowohl Opioiden als auch Cannabis für medizinische Verwendung zeigten geringe bis moderate Sicherheit, dass sie kleine Verbesserungen im Schmerz im Vergleich zu einem Placebo bieten.
  • Funktionalität: Opioiden zeigten moderate Sicherheit, dass sie geringe Verbesserungen im Schmerz, in der körperlichen Funktionalität und in der Schlafqualität bieten. Cannabis zeigte ähnliche Effekte, wobei keines die Wirksamkeit eines Placebos für Rolle, soziale oder emotionale Funktionalität übertraf.
  • Vergleich zwischen Cannabis und Opioiden: Moderate Sicherheit wies darauf hin, dass es wenig bis keine Unterschiede zwischen Cannabis und Opioiden hinsichtlich der körperlichen Funktionalität gab. Cannabis führte zu weniger Abbrüchen aufgrund von unerwünschten Ereignissen im Vergleich zu Opioiden.
  • Schmerz und Schlafqualität: Geringe Sicherheit wies darauf hin, dass es wenig bis keine Unterschiede zwischen Cannabis und Opioiden hinsichtlich der Schmerzlinderung und Schlafqualität gab.

Fazit

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Cannabis für medizinische Verwendung möglicherweise ebenso wirksam für chronische nicht-krebsbedingte Schmerzen ist wie Opioiden, während es möglicherweise zu weniger Abbrüchen aufgrund von unerwünschten Ereignissen führt. Diese Ergebnisse liefern wertvolle Einblicke in die laufende Diskussion über alternative Behandlungen für chronische Schmerzen und tragen zum wachsenden Beweiskörper bei, der medizinische Entscheidungen leitet.

Lydia K. (Bsc. RN) ist eine Cannabis-Autorin, was, wenn man bedenkt, wo man dies liest, vollkommen Sinn ergibt. Derzeit ist sie eine regelmäßige Autorin für Mace Media. In der Vergangenheit hat sie für MyBud, RX Leaf & Dine Magazine (Kanada), CBDShopy (UK) und Cannavalate & Pharmadiol (Australien) geschrieben. Sie ist am besten bekannt für das Schreiben epischer Nachrichtenartikel und medizinischer Beiträge. Gelegentlich weicht sie von Nachrichten und Wissenschaft ab und erstellt humorvolle Artikel. Und das genießt sie! Sie genießt auch Eiscreme, wie es alle vernünftigen Menschen tun sollten.