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Abgeordnete fordern dringendes Handeln, um den NHS-Zugang zu medizinischem Cannabis für Kinder mit Epilepsie zu sichern

In einem gemeinsamen Bemühen, das dringende Problem des begrenzten Zugangs zu medizinischem Cannabis für Kinder mit unheilbarer Epilepsie anzugehen, haben mehrere Mitglieder des Parlaments einen Brief unterzeichnet, in dem sie den Premierminister auffordern, diesem Thema Priorität einzuräumen. Familien aus ganz Großbritannien kamen am 14. November in London zusammen, um am “March of the Unicorns” teilzunehmen, der von der Medcan Family Foundation’s Save the Unicorn-Kampagne organisiert wurde, um auf die aktuelle Ungleichheit beim Zugang zu wichtigen medizinischen Behandlungen hinzuweisen.
Unter denjenigen, die sich für eine Veränderung einsetzen, ist Charlene Londra, deren achtjähriger Sohn Gino, der im Alter von zwei Jahren an behandlungsresistenter Epilepsie diagnostiziert wurde, durch ein privat finanziertes Rezept für medizinisches Cannabis eine signifikante Reduzierung der Anfälle erlebt hat. Allerdings hat die langfristige Inkonsistenz beim Zugang die Familie von Gino veranlasst, alternative Behandlungen innerhalb des NHS zu erkunden, was Bedenken hinsichtlich möglicher Rückschritte aufwirft, wenn der neue Ansatz sich als unwirksam erweist.
Die Mitbegründer der Medcan Family Foundation, Matt Hughes und Hannah Deacon, sowie bekannte Befürworter wie Professor Mike Barnes, führten den “March of the Unicorns” an. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf den Mangel an einem klaren Weg zum NHS-Zugang für cannabisbasierte Medikamente und die Zurückhaltung von Beratern, privat für betroffene Kinder zu verschreiben, aufzuzeigen.
Nach dem Marsch enthüllte eine Veranstaltung im Houses of Parliament die Ungerechtigkeiten, mit denen Familien konfrontiert sind, die nach medizinischen Cannabis-Rezepten suchen. Professor David Nutt teilte Forschungsergebnisse von Drug Science mit, die eine Wirksamkeitsrate von 96 % für cannabisbasierte Medikamente bei der Reduzierung von Anfällen aufzeigen. Die Veranstaltung hob die kritische Notwendigkeit eines klaren Finanzierungswegs innerhalb des NHS und einer erhöhten Schulung unter medizinischen Fachleuten hervor, um die Wissenslücke bei cannabisbasierten Behandlungen zu schließen.
Abgeordnete aus verschiedenen Parteien und Peers äußerten ihre Unterstützung und unterzeichneten einen gemeinsamen Brief, in dem sie den Premierminister aufforderten, dringendes Handeln zu ergreifen. Der SNP-Abgeordnete Ronnie Cowan betonte die Notwendigkeit, Medikamente wie Bedrolite und Bedrocan im NHS verfügbar zu machen, und verwies auf die bewiesene Wirksamkeit für Kinder. Die Abgeordneten betonten die Bedeutung von Finanzierung, Schulung und Bewusstsein unter medizinischen Fachleuten, um das Vertrauen in die Verschreibung von cannabisbasierten Medikamenten zu fördern.
Trotz der Herausforderungen markierte die Veranstaltung einen Schritt nach vorne mit der Teilnahme nationaler Epilepsie-Wohltätigkeitsorganisationen, darunter Epilepsy Action, Young Epilepsy und UK Infantile Spasms Trust. Matt Hughes von der Medcan Family Foundation äußerte sich optimistisch über die fortgesetzten gemeinsamen Diskussionen und die Bereitstellung konkreter Lösungen und betonte die Notwendigkeit von Stabilität innerhalb der Regierung, um den Fortschritt bei der Lösung dieses kritischen Gesundheitsproblems zu beschleunigen.
Diese Geschichte wurde ursprünglich von Cannabis Health News veröffentlicht.












